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 Betreff des Beitrags: Schwarzarbeit lohnt sich nicht
BeitragVerfasst: 05.11.2009, 17:13 
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Tragt diese Info in die Welt hinaus. Wenn es nur ein potentieller Schwarzarbeiter liest, ist uns schon geholfen.

Folgender Fall:

Jemand bezog drei Monate Arbeitslosengeld. Im Antrag gab er an, keine weiteren Einkünfte zu haben. Nach Ende der Arbeitslosengeldzahlung stellte sich heraus dass er während den ganzen drei Monaten (auch schon vorher und danach) ein Nebeneinkommen hatte (400 Euro im Monat)

Es gibt einen Freibetrag, der ist für jeden Monat 165 Euro. Also werden 235 Euro im Monat vom Arbeitslosengeld abgezogen. Macht bei drei Monaten 705 Euro, die er zurück zu zahlen hat.

Weil er sein Nebeneinkommen nicht angezeigt und sich deshalb ordnungswidrig verhalten hatte, bekam er ein Bußgeld aufgebrummt. 148,50 Euro inkl. Gebühren.

Weil er darüber hinaus die Agentur für Arbeit vorsätzlich betrogen hat (er hatte ja im Antrag die Frage nach Einkommen verneint) ging eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft. Heute habe ich das Urteil gelesen. Geldstrafe 600 Euro.

Der "gute" Mann hat also für ein Nebeneinkommen von insgesamt 1200 Euro nun alles in allem 1453,50 Euro zu zahlen.

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BeitragVerfasst: 05.11.2009, 23:50 
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Wenn ich das lese, kann ich mir aber auch vorstellen, dass der Mann nicht mal vorsätzlich gehandelt haben muss, da auch für mich die Regelung mit den 400 Euro Jobs nicht so richtig verständlich ist und man da auch auf die Idee kommen kann, dass es sich dabei nicht um ein Einkommen handelt, dass angegeben werden muss. Natürlich entbindet das die Person nicht davon, zumindest bei der Antragstellung zu fragen.
Das nur mal die Ansicht eines Aussenstehenden, der auch schon mit dem Arbeitsamt Probleme hatte und Geld zurückzahlen sollte, was bereits 3 Jahre vorher geschehen war.

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BeitragVerfasst: 06.11.2009, 16:21 
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Mittlerweile ist es bei uns so, dass Arbeitslose in drei Abteilungen ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass sie Nebeneinkommen anzeigen müssen.

Bei der Meldung, bei dem ersten Vermittlungsgespräch und bei Abgabe des Antrages auf Arbeitslosengeld.

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