Weltreise - Das Urlauberforum

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 Betreff des Beitrags: Santo Domingo
BeitragVerfasst: 12.01.2008, 17:35 
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Ausgangspunkt für alle Ausflüge von der Hotelanlage aus war diese schicke Bushaltestelle. [->BILD] Das Programm dieses Tages war nicht mit dem Bus zu bewältigen, deshalb fuhren wir erst mal nur bis zum Internationalen Flughafen Punta Cana. Dort bestiegen wir diesen 14-Sitzer für Inlandsflüge.[->BILD] Hier ist noch mal eine Innenaufnahme vom Flugzeug, wobei zu erwähnen ist daß ich ganz hinten saß (nur mal um die Grössenordnung zu verdeutlichen).[->BILD]

Diese Luftaufnahme [->BILD] zeigt einen Fluß, der bei einem früheren Ausflug (von dem ich natürlich noch berichten werde) eine grössere Rolle spielte. Nach ca. 50 Minuten befanden wir uns dann schon auf dem Landeanflug [->BILD] zum Nationalen Flughafen von Santo Domingo Ein kleiner Flughafen mitten in der Stadt. Da kann man von seiner Wohnung aus schon mal direkt sehen, wie viele Personen in ein Flugzeug einsteigen, wenn man "günstig" wohnt. Der Flug war insgesamt sehr ruhig. Das Wetter war schön, es war fast windstill und die Maschine landete pünktlich nach Flugplan. Dass dieser Flug nach Santo Domingo eine Erholung gegen das, was noch kommen sollte war, wussten wir zum Glück noch nicht.

Vom Flughafen aus stiegen wir in einen Bus und wurden zum Botanischen Garten gefahren, welchen wir nach 10 Minuten Fahrzeit bereits erreichten.[->BILD]Vom Haupteingang aus liefen wir an dieser Uhr [->BILD] vorbei direkt zu einem Bähnchen, mit dem wir dann durch den Park gefahren wurden. Laufen wäre schlecht gewesen, denn angeblich ist dieser Botanische Garten der grösste Amerikas. Um alle Attraktionen zu sehen, hätte man allein dafür angeblich einen Tag gebraucht. An sehr viel Urwald vorbei und durch dieses Eingangstor hindurch[->BILD]ging es zum Japanischen Garten. Sehr schön angelegt mit Bambusstauden[->BILD] Teich [->BILD] und überhaupt allem, was der Japanunerfahrene Tourist so von einem japanischen Garten erwartet.

Nach ca. zwei Stunden Aufenthalt ging es wieder zum Bus und weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit. Was es besonderes von den Taxen[->BILD] in Santo Domingo zu berichten gibt und was wir alles noch sehen und erleben durften, berichte ich morgen.

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BeitragVerfasst: 13.01.2008, 23:13 
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Das besondere an den Taxen in Santo Domingo ist folgendes: Sie fahren (wie hier die Buslinien) alle festgelegte Routen. Wenn man mitfahren will, hebt man die Hand und irgendeines wird schon halten und Dich mitnehmen. Ob schon jemand drinnen sitzt oder nicht. Und wenn man ein Ziel aufsuchen will, welches dieses Taxi nicht anfährt, muss man halt umsteigen. Die Fahrt hat damals (egal wie weit) umgerechnet ca. 20 Eurocent gekostet.

Was auf oder an den Strassen in der Dominikanischen Republik noch auffällt ist, dass viele Leute am Strassenrand sitzen oder stehen und sich die Zeit vertreiben. Wir leben nach dem Motto "Ich lebe um zu arbeiten". Die haben dort das Motto: "Ich arbeite, um zu leben." Und wenn sie genug Geld für ihre Bedürfnisse zusammen haben, hören sie auf zu arbeiten und vertreiben sich die Zeit.

Unsere Städtereise führte uns also vom Botanischen Garten aus erst mal am Fluss vorbei mit Blick auf die Altstadt [->BILD] und am Monument für Christoph Columbus (angeblich soll er dort begraben sein) [->BILD] Richtung Cueva de los tres Ojos. Die Höhle der drei Augen. Das besondere an dieser Höhle? Sie ist auch, wie vieles dort, mitten in der Stadt. Hier ein Bild vom Eingang [->BILD] und von der Höhle [->BILD].

Nach dem Besuch der Höhle war das nächste Ziel der Regierungspalast[->BILD]und danach ging es erst mal ( übrigens wieder - wie vorher schon dauernd - mit dem Bus einige Minuten durch die Stadt gegondelt. Einsteigen - Aussteigen - Man kam sich langsam vor, wie japanische Touristen auf Europatour) zum Mittagessen. Leider aber nicht mit einheimischer, sondern (man wollte uns wohl mit dem internationalen Flair von Santo Domingo beeindrucken) mit Italienischer Küche.

Nach dem Mittagessen stand die Geschichte auf dem Programm. Der erste Regierungssitz, die erste Strasse der "Neuen Welt" und die erste Kirche Amerikas. Dies und die Vorkommnisse auf dem Heimflug berichte ich Euch morgen.

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BeitragVerfasst: 13.01.2008, 23:48 
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Phantastische Infos und Fotos.
Ein superschönes Abtauchen in eine "andere" Welt.

Zitat:
Die haben dort das Motto: "Ich arbeite, um zu leben." Und wenn sie genug Geld für ihre Bedürfnisse zusammen haben, hören sie auf zu arbeiten und vertreiben sich die Zeit.


Diese Einstellung gefällt mir deutlich besser als die unsrige und vermute sie ist auch gesünder.

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BeitragVerfasst: 13.01.2008, 23:55 
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Hoffentlich haben sie Euch die richtigen Teile gezeigt.
Ich hab mal gehört, dass deutsche Reiseführer, die mit ihrer Japanertruppe in Verzug sind,
bei der Heidelberg-Visite die Handschuhsheimer Tiefburg als Heidelberger Schloss verkaufen.
Angeblich sollen das die wenigsten Japaner, die eine 14-Tage-Europatour machen, merken ...

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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 00:03 
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Sie haben uns die richtigen Teile gezeigt. Ich hatte mir die Sehenswürdigkeiten ja vorher schon auf Bildern angeschaut. *g*

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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 00:10 
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Tommy_Senior hat geschrieben:
Sie haben uns die richtigen Teile gezeigt. Ich hatte mir die Sehenswürdigkeiten ja vorher schon auf Bildern angeschaut. *g*

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ... :up:

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BeitragVerfasst: 14.01.2008, 23:18 
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Vom Mittagessen aus ging es dann wieder mit dem Bus in die Altstadt von Santo Domingo. Für längere Zeit die letzte Busfahrt. Nun war längerer Fussmarsch angesagt.

Das erste Ziel der Altstadttour war der Alcazar de Colon. Der erste Regierungssitz der Dominikanischen Republik und das ehemalige Wohnhaus von Christoph Columbus.[->BILD]Nachmittags in der prallen Sonne über den grossen Vorplatz ohne jegliche schattenspendenden Bäume war schon eine Qual. Nun kam aber noch eine übermässige Schwüle dazu.

Okay. Nachdem wir uns also die Gemächer des ersten Herrschers der Insel Hispanola ansahen, ging es direkt zur ersten Strasse, die in Amerika gebaut wurde. Der Calle las Damas[->BILD]. So genannt, weil die Damen des Hofes auf dieser Strasse gerne spazieren gingen. Auf dieser Strasse folgend gingen wir dann zur ersten Kirche, die je in der neuen Welt gebaut wurde [->BILD]. Nach einer kurzen Innenbesichtigung ging es zum Hinterausgang raus zum Glockenturm [->BILD]und ausser den alten Glocken sahen wir die ersten dunklen Gewitterwolken. Jetzt konnten wir nur hoffen, nicht allzu nass zu werden. Es folgte aber erst mal der obligatorische und unvermeidliche Abstecher in die Souvenierläden der Stadt zum shoppen. Ich habe mir nur ein paar Marken für meine Briefmarkensammlung gegönnt und den Püppchen und Figürchen und reich verzierten Rumflaschen konnte ich gut widerstehen.

Nach der Einkaufstour ging es dann zum letzten mal auf dem Boden der Hauptstadt in den Bus. Unterwegs erläuterte der Reiseführer noch, dass die Stromversorgung [->BILD] dort fast kostenlos ist. Offiziell zwar nicht (es gibt auch Stromzähler), aber diese Stromzähler werden generell überbrückt. Das ist ja auch nicht so gefährlich wie bei uns, weil die da nur 110 Volt haben und nicht (wie wir 230). Da macht ein Stromschlag beim Kabel zusammenzwirbeln nicht so viel aus.

Auf dem Weg zum Flughafen wurde der Himmel iwieder etwas heller und wir dachten, das Gewitter wäre vorbeigezogen und wir waren froh, nicht nass geworden zu sein. Auf dem Flug[->BILD]kam dann aber doch die Bescherung. Wir flogen dem Gewitter hinterher. Natürlich musste der Pilot einige Manöver starten, um nicht direkt in die Turbulenzen reinzufliegen. Steile Aufstiege und schnelle Höhenverluste und Richtungswechsel machten sich in den Ohren stark bemerkbar. Einigen wurde auch schlecht.

Nach 90 Minuten (der Hinflug dauerte 50) war der Rückflug jedoch unbeschadet überstanden und wir blickten auf einen ereignisreichen und insgesamt doch sehr schönen Ausflugstag zurück.

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BeitragVerfasst: 15.01.2008, 00:00 
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Zitat:
... ausser den alten Glocken sahen wir die ersten dunklen Gewitterwolken. Jetzt konnten wir nur hoffen, nicht allzu nass zu werden.

Die karibischen Regengüsse hab ich kennen gelernt.
Da gehst Du eben noch auf der Straße, und im nächsten Moment watest Du durch einen Bach.

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BeitragVerfasst: 16.01.2008, 23:47 
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Dein dominikanisches Kabelgewirr erinnert mich an Zanzibar ...

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P.S.
Bildgröße ist inzwischen angepasst.

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Zuletzt geändert von Lefteri am 20.01.2008, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.01.2008, 23:51 
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Oh ja. Das sieht ja auch sehr abenteuerlich aus.

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